Pucken kann zu Hüftschäden führen

Das Pucken von Babys kann nach Expertenmeinung gefährdend für die gesunde Entwicklung der Hüfte von Neugeborenen sein. Das Pucken könnte zu einem Anstieg von Hüftfehlstellungen führen. Die gaben am Montag (06.06.2016) Experten der „Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin“ (DEGUM) bekannt.
Beim Pucken wird das Baby eng eingewickelt, damit die Bewegungsfreiheit der Arme und Beine eingeschränkt oder auch unmöglich gemacht wird. Diese Methode soll die Neugeborenen beruhigen und zum schnelleren Einschlafen führen. Besonders beliebt ist die Methode bei sogenannten Schreikindern.  In einer Studie, die in der Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlich wurde, soll das Pucken Babys „zufriedener machen“.
Neben den von den Experten der DEGUM beschriebenen Risiken (die oben beschriebene Entwicklung von Hüftfehlstellung) konnte Pucken auch in vorherigen Stufen diverse negative Eigenschaften für Neugeborene nachgewiesen werden.

So erhöhte sich das Risiko für Atemwegserkrankungen bei gepuckten Babys um das 4-fache. Eine weitere Studie belegte, dass eine Abplattung des Kopfes bedingt durch das lange ruhige Liegen erhöht wird. Auch wird das Beziehungsverhältnis zwischen der Mutter und dem Baby durch das Wickeln erschwert. So bekommen Babys weniger Körper-/Hautkontakt zu Ihrer Mutter, was bei normal entwickelten Babys zu einer späteren Gewichtszunahme nach der Geburt führt.

Quelle:
http://www.zeit.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Pucken
http://www.youtube.com
www.faz.net

 

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